WiEH auf die Ohren
Unsere Mitglieder Charlotte Backerra und Cathleen Sarti haben ein Forschungsseminar zum Thema "Monarchy & Money" organisiert und daraus einen Podcast gemacht. Die ersten drei Folgen sind schon online. In Folge 1 geht es um englische Königinnen und deren Landbesitz sowie ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im 14. Jahrhundert. In der 2. Folge gibt es ein Interview mit WiEH-Mitglied Veronika Hyden-Hanscho zum Thema Habsburger Adelsfamilien und deren Wirtschaftsaktivitäten im langen 18. Jahrhundert. Viel Spaß beim Anhören!
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Ronja Kieffer erhält Preis für Ihre Dissertation
Unser Mitglied Ronja Kieffer hat für ihre Doktorarbeit Weißes Gold an der Werra - Kaliunternehmen und die deutsch-deutsche Grenze (1945-1989) den ZUG-Preis für Unternehmensgeschichte 2025 erhalten.
Die Arbeit wurde von Eva-Maria Roelevink (TU Bergakademie Freiberg) und Louis Pahlow (Goethe-Universiät Frankfurt am Main) betreut und von der „Stiftung Bildung und Wissenschaft im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft“ gefördert.
Wir gratulieren ganz herzlich!
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Erfolgreich auf dem Historikertag 2025 in Bonn
Einige unserer Mitglieder haben auf dem 55. Historikertag unter dem Motto "Dynamiken der Macht" vom 16. bis 19. September an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ihre Forschung vorgestellt. Hier das Programm, das auch auf unserem Linked-In-Profil gepostet wurde:
Charlotte Kalenberg (Bonn): Von Kohle zu Öl. Die Energiewende in der energieintensiven Industrie in der Sektion Die vergangene Zukunft der Kohle. Braunkohlenbergbau in deutsch-deutscher Perspektive (Sektionsleitung: Eva-Maria Roelevink)
Laetitia Lenel (Duisburg-Essen): Dynamik im politischen Sprachgebrauch, 1920–2020 in der von ihr geleiteten Sektion Die Macht der Dynamik. Theoretische Zugänge zu einem historischen Schlüsselbegriff
18:00 - 19:30
Eva Gajek/Lilli Rast: Sozialdaten und symbolisches Kapital. Villenviertel als methodisches Labor in der Sektion Auf Dachböden, in Kellern und manchmal auch Archiven ODER wie sich mit Sozialdaten Zeitgeschichte erforschen lässt – erstes Treffen der AG Sozialdaten und Zeitgeschichte
14:00 – 15:40
Gisela Hürlimann (Dresden): Kohlegrill und weiße Laken. Technologie, Arbeitsteilung und Geschlecht im Hotel der Belle Époque in der Sektion Kochen als Männerdomäne. Geschlechterhierarchien in der Haute Cuisine vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
16:00 - 17:40
Anka Steffen (Wien): Handels„herren“. Transatlantischer Leinwandhandel und Leibeigenschaft in Schlesien in der von ihr geleiteten Sektion Globale Netzwerke, regionale Machtstrukturen. Beispiele aus Ostmitteleuropa im diachronen Vergleich
Geschichtswissenschaftliche Forschung lebt von Diversität, auch und ganz besonders die Wirtschafts- und Sozialgeschichte. „Gender“ ist eine mögliche Perspektive, und zwar nicht nur im Hinblick auf den Forschungsgegenstand, sondern auch auf die Forscherinnen.
Der Arbeitskreis „Women in Economic History“ zielt ab auf die Präsentation unserer Forschungsinteressen, -aktivitäten und -ergebnisse und ermöglicht uns eine gezielte Vernetzung. Interessentinnen, gerade auch im frühen Karrierestadium, sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen!
Lesen Sie auch auf H-Soz-Kult über uns!
Historical research thrives on diversity, and this is especially true in economic and social history. "Gender" is an important perspective, not only for the subjects of research, but also with regard to female researchers.
The working group "Women in Economic History" aims to present our research interests, activities and results, as well as provide a targeted and supportive network of scholars. Interested women, especially those in the early stages of their careers, are cordially invited to join us!
Kontakt: women.in.econ.hist@gmail.com Join us!